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Bungenhof Alpakas - WIE Candy

Wissenswertes

Ja, Alpakas können spucken...

Allerdings wird das Spucken im Normalfall nur unter den eigenen Artgenossen eingesetzt, um Rangfolgen klarzustellen, bzw. um Futterplätze zu verteidigen. Wie an anderer Stelle schon erwähnt sind Alpakas Fluchttiere. Nur wenn es keine Fluchtmöglichkeit mehr gibt, fängt ein Alpaka an, sich zu verteidigen und auch dementsprechend zu spucken. Dies kann dann natürlich auch mal einen Menschen treffen.

Körperpflege

Gesundes Lächeln...

Die Zehennägel müssen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf nachgeschnitten werden. Ebenso müssen die Zähne regelmäßig kontrolliert werden, da diese ein Leben lang wachsen. Im Gegensatz zu den Anden und bedingt durch z.B. eine bessere Futteraufnahme, schleifen sich die Zähne bei uns nicht automatisch ab und müssen somit durch einen Dremel der oberen Kauplatte anpasst werden.

Hengste besitzen die sogenannten Kampfzähne im hinteren Bereich des Mauls. Diese können zu schweren Verletzungen untereinander führen und müssen regelmäßig entfernt (gekürzt) werden.

Thermik

Die Alpaka-Faser besitzt Hohlkörper im Inneren, wodurch eine thermische Wirkung entsteht.

Freundlich zur Weide...

Freundlich zur Weide...

Alpakas legen einzelne Kotstellen an, die die ganze Herde benutzt. Praktisch: So muss man nicht die ganze Weide absuchen und säubern. Wichtig ist aber, die Kotstellen regelmäßig zu reinigen.

Alpakas sind Schwielensohler, das heißt, dass sie kaum bis gar keine Trittschäden auf den Weiden anrichten. Außerdem zupfen Alpakas das Gras nicht an der Wurzel aus dem Boden, sondern lassen immer ein kurzes Stück stehen. So wird der Rasen kaum beschädigt. Unseren Alpakas steht ein Wälzplatz und ein kleiner Wassertümpel zur Verfügung. Beides wird von einigen Tieren gerne aufgesucht. Einige baden im Hochsommer sogar richtig gerne, um sich abzukühlen.

Im Regen stehen...

regennasses Suri

Ein Regenschauer macht den meisten Tieren nichts aus, außer es handelt sich um junge Fohlen oder kranke Tiere. Diese sollten bei kaltem Regenwetter im Stall geschützt stehen. Wichtig ist, dass die Tiere auf der Weide eine Rückzugsmöglichkeit bei Regen durch Unterstände haben, um sich einerseits vor der Nässe aber auch vor dem (kalten) Wind schützen können. Dies empfiehlt sich gerade, wenn man nicht den ganzen Tag Zeit hat, um die Tiere kurzfristig einzustallen.